Architektenordner.backstein.com verwendet Cookies. Mit der Nutzung dieser Website sind Sie mit der Speicherung von Cookies einverstanden und akzeptieren unsere Datenschutzerklärung. Ok

3.2.6 Wärmeerzeugung – Brennstoff und System

Brennstoff und Heizungsanlage optimieren

Wegen des starken Einflusses der Wärmeerzeugung auf den Primärenergiebedarf muss die Art der Anlagen-
technik bereits in einer frühen Planungsphase feststehen. Die Heizungsanlage sollte immer innerhalb des wärmegedämmten Bereiches eines Hauses, z.B. im wärmegedämmten Keller, untergebracht sein, damit ihre Abwärme genutzt wird.

 

In die Entscheidung für ein Heizungssystem sollten die Erwartungen hinsichtlich der Energiepreisentwicklung, die Kosten und die Ausgereiftheit der Anlagentechnik sowie das Vertrauen in die zukünftige Wartung der Anlagen einfließen. So senkt beispielsweise eine Holz-Pelletheizung mit hohem Wirkungsgrad den rechnerischen Primärenergiebedarf auf 50 % des Heizwärmebedarfs, eine ungünstige Ölheizung führt zu 70 % Aufschlag.

Das System macht den Unterschied

Hochwertige Außenwände aus Wärmedämmziegeln bilden das konstruktive und energetische Grundgerüst eines Hauses. So können zweischalige Außenwände aus Mauerziegeln ohne zusätzliche Dämmschicht (z.B. Wärmeleit- fähigkeit 0,08 W / (m · K)) extrem niedrige U-Werte von 0,16 bzw. 0,14 W / (m2 · K) erreichen. Gemeinsam mit einer massiv ausgeführten Deckenkonstruktion wird zudem eine hervorragend temperaturausgleichende und energiesparende Wärmespeichermasse erstellt.

 

 

Strangschema einer Warmwasser-Zentralheizung mit gekoppelter Trinkwassererwärmung und thermischer Solaranlage.

Strangschema einer Warmwasser-Zentralheizung mit gekoppelter Trinkwassererwärmung und thermischer Solaranlage.
© AMZ-Bericht

Zurück

3.2.5 Wärmebrücken

Navigation über Tasten
Weiter

3.3.1 Planung