2.6.2 Verblendsturz

Verblendstürze erfüllen nicht nur eine ästhetische Funktion. Auch unter Aspekten der Statik und der Dämmung kommt ihnen größte Bedeutung zu. Präzises Arbeiten unter Berücksichtigung aller spezifischen Charakteristika sowie der einschlägigen Normen ist unerlässlich. Im Folgenden wird unterschieden zwischen scheitrechten Bögen, Grenadierstürzen mit Stahlprofil, Grenadierstürzen mit Fugenbewehrung und Fertigteilstürzen. Die Integration eines Abdichtungssystems findet ebenfalls Berücksichtigung.

Überdeckung von Öffnungen im Verblendmauerwerk

Maueröffnungen müssen so abgedeckt werden, dass die Last des darüber befindlichen Mauerwerks sicher auf das angrenzende Mauerwerk übertragen wird. Der frühere Ziegelbogen, der seine Stabilität und Tragkraft fast ausschließlich durch seine Masse erhält, hatte ein beliebtes und schwerfälliges Aussehen. Der Zweck eines echten Bogens ist, einer Auflast oder Kraft zu widerstehen und sie auf eine adäquate Stütze – wie eine Säule oder einen Pfeiler – zu übertragen. Die Tragfähigkeit einer Mauerüberdeckung nimmt mit der Höhe des Querschnitts und mit dem Ansteigen der Bogenwölbung zu. Die Grundformen der Bogenkonstruktion sind: Rundbogen, Spitzbogen und Flachbogen (Bild 1).

Bild 1: Grundformen der Bogen -
konstruktionen.

Bild 1: Grundformen der Bogen - konstruktionen.
© FV Ziegel Nord

Bild 2: Ein gemauerter Rundbogen
symbolisiert handwerkliches Ge schick
und vermittelt ein Gefühl von Tradition,
Wärme und Langlebigkeit.

Bild 2: Ein gemauerter Rundbogen symbolisiert handwerkliches Ge schick und vermittelt ein Gefühl von Tradition, Wärme und Langlebigkeit.
© FV Ziegel Nord

Scheitrechter Bogen

Zur Überdeckung von Maueröffnungen in der heutigen Verblendschale der zweischaligen Außenwand haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Der früher in Norddeutschland am häufigsten verwendete „scheitrechte Bogen“ wird selten ausgeführt. Dessen korrekte Ausbildung ist nicht nur zeitaufwändig, sondern bedarf auch fachkundiges Mauerpersonal und handwerkliches Geschick. Scheitrechte (waagerechte) Bogen eignen sich wegen geringer Tragfähigkeit nur für Spannweiten bis etwa 1,25 m. Als bewehrtes Mauerwerk oder in Verbindung mit tragenden Stahlprofilen können sie auch für größere Spannweiten in Frage kommen. Obwohl der Bogen eine waagerechte Untersicht hat, beruht seine Stabilität auf den Konstruktionsprinzipen des Bogenbaus.

Der scheitrechte Bogen wird mit einer Stichhöhe von 1 % der Spannweite ausgeführt, damit er nach dem Schwinden des Mörtelanteils nicht durchhängend wirkt. Im Verblendmauerwerk werden die passend behauenen Widerlagersteine so angesetzt, dass der Bogenrücken in einer Lagerfuge des angrenzenden Mauerwerks ausläuft. Die Schräge des Widerlagers wird nach dem Bogenmittelpunkt ausgerichtet.

Bild 3: 1-Stein dicker Scheitrechter Bogen.

Bild 3: 1-Stein dicker Scheitrechter Bogen.

Bild 4: Die Aufnahme der horizontalen
Lasten erfolgt über die Widerlagerschräge
des Bogens.

Bild 4: Die Aufnahme der horizontalen Lasten erfolgt über die Widerlagerschräge des Bogens.

Charakteristische Merkmale eines scheitrechten Bogens

  • Stichhöhe ≈ 1/100 der Öffnungsspannweite. Die Stichhöhe ist zugleich das Maß für die Tragfähigkeit des Bogens. Je kleiner sie ist, um so geringer ist die Tragfähigkeit des Bogens. 
  • Die Widerlager werden abgeschrägt, damit der scheitrechte Bogen wie ein Keil auf die Widerlager drückt und von diesen getragen wird. 
  • Widerlagerschrägen und Fugen zeigen zum Bogenmittelpunkt. 
  • Die Fugen sollen an der Bogenleibung mindestens 5 mm, am Bogenrücken höchstens 20 mm dick sein.
Bild 5: Konstruktion eines
scheitrechten Bogens.

Bild 5: Konstruktion eines scheitrechten Bogens.

Grenadierstürze

Im heutigen Verblendmauerwerk werden die Stürze als stehende Rollschichten mit gleichmäßig parallel verlaufenden Fugen, ohne Stich und Widerlager bevorzugt (Bilder 6 und 7). Die so genannten „Grenadierschichten“ lassen sich relativ schnell herstellen.

Traditionellerweise werden die Mauersteine hochkant auf ein provisorisches Holzgestell gesetzt. Das Holzgestell wird erst dann wieder entfernt, nachdem der Mauermörtel erhärtet und die Wand darüber fertiggestellt ist. Entscheidend für die Dauerhaftigkeit dieser Stürze ist die Mörtelqualität in der Grenadierschicht.

Grenadierschichten im Verblendmauerwerk werden nicht nach den Verbandsregeln für Mauerwerk unter Einhaltung eines Überbindemaßes gemäß DIN 1053-1 [01] ausgeführt. Insofern dürfen sie keine tragenden Funktionen übernehmen. Grenadierstürze dürfen nur in Verbindung mit Hilfskonstruktionen ausgeführt werden.

Bild 6: Stürze aus gemauerten Grenadierschichten gelten als
Schwachstelle des Verblendmauerwerks.

Bild 6: Stürze aus gemauerten Grenadierschichten gelten als Schwachstelle des Verblendmauerwerks.

Bild 7: Das senkrecht angeordnete
Widerlager kann keine tragende
Funktionen übernehmen.

Bild 7: Das senkrecht angeordnete Widerlager kann keine tragende Funktionen übernehmen.

Überdeckung mit Stahlprofilen

Die einfachste Maßnahme zur Sicherung der Grenadierstürze ist die Verwendung eines Stahlwinkels, welcher zur Überdeckung von kleinen Öffnungen von bis zu ca. 2 m verwendet werden kann. Bei Stahlwinkeln werden die Auflasten über die Biegetragwirkung in die seitlichen Auflager übertragen. Die Auflagertiefe beträgt jeweils mindestens 100 mm [02]. Die häufig verwendeten verzinkten Stahlprofile sind nach DIN 1053-1 nicht zulässig. Sie sollten in jedem Falle mit einem geeigneten Farbanstrich zum dauerhaften Schutz gegen Korrosion versehen sein, wenn Edelstahlprofile aus Kostengründen nicht zum Einsatz kommen.

Bild 8: Verzinkte Stahlprofile stellen eine kostengünstige Überdeckung von
Wandöffnungen dar, haben allerdings den Nachteil, dass sie von außen
sichtbar bleiben.

Bild 8: Verzinkte Stahlprofile stellen eine kostengünstige Überdeckung von Wandöffnungen dar, haben allerdings den Nachteil, dass sie von außen sichtbar bleiben.

Grenadierstürze mit Fugenbewehrung

Eine gute Alternative zum Stahlwinkel stellt die Ausbildung von Grenadierstürzen mit Fugenbewehrung dar. Die Lösung ermöglicht das Überdecken großer Maueröffnungen, weil der Stahl die Zugspannungen im unteren Bereich des gemauerten Sturzes aufnimmt.

Das auf Bild 9 ersichtliche Bewehrungssystem ist z. B. zur Überdeckung von Öffnungen bis zu einer lichten Weite von 3,01 bauaufsichtlich zugelassen. Dabei bleibt die Sturzbewehrung von außen unsichtbar [03]. Der Sturz kann als Grenadierschicht oder als Läufersturz ausgebildet werden. Ein Vorteil dieses Systems liegt darin, dass eine Verankerung mit dem tragenden Hintermauerwerk nicht erforderlich ist. Dadurch kann in vielen Fällen auf vertikale Dehnungsfugen seitlich des Sturzes zur Abtrennung vom angrenzenden Mauerwerk verzichtet werden.

Als fortschrittlich und empfehlenswert muss bei diesem System die Detaillösung zur Entwässerung der Verblendschale oberhalb des Sturzes bezeichnet werden (Bild 10). Nach DIN 1053-1 sind die Innenschalen von zweischaligen Außenwänden auch im Bereich der Fenster- und Türstürze gegen Feuchtigkeit zu schützen. Hierzu sind oberhalb des Sturzes Dichtungsbahnen erforderlich, die an der tragenden Innenwand befestigt, in der Hohlschicht mit Gefälle nach außen verlegt und schließlich in die Lagerfuge der Verblendschale eingebettet werden. Für die Funktionstauglichkeit dieser Abdichtung müssen allerdings folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

1. Offene Stoßfugen in der Verblendschale zur Ableitung des durch die Verblendschale eingedrungenen Regenwassers.

2. Gefälle der Dichtungsbahn in der Hohlschicht.

3. Entfernung der Mörtelschwelle in der offenen Stoßfuge der Verblendschale.

Die bisherigen Erfahrungen der Ziegelindustrie in Norddeutschland belegen jedoch, dass die Anforderungen an die Abdichtungsmaßnahmen gemäß DIN 1053-1 eher auf theoretischen Annahmen basieren, so dass ein wirklicher Praxisbezug nicht existiert. Insbesondere gelten die offenen Stoßfugen im Sturz bei Gebäuden in exponierter Lage eher als Schwachstelle einer Verblendschale, da sie das ungehinderte Eindringen des Regenwassers ermöglichen.

In Abhängigkeit von der Intensität und Dauer des Schlagregens sowie von der Wasseraufnahmefähigkeit der Fugen kann stets eine geringe Menge Regenwasser in die Hohlschicht eindringen und an der Rückseite der Verblendschale abfließen (etwa 1 bis 5% der außen auftreffenden Regenmenge [04]). Die Tatsache, dass bisher ein Austreten des Regenwassers über die offenen Stoßfugen sehr selten beobachtet wurde, ist darin begründet, dass das in die Hohlschicht über das Fugennetz eingedrungene Regenwasser an der Rückseite der Verblendschale von den Mauersteinen und dem aus den Lagerfugen heraus gedrückten Mörtel wieder aufgenommen wird. Im Extremfall wird das eingedrungene Regenwasser über die Dichtungsbahn seitlich in die Hohlschicht geleitet.

Das auf Bild 10 ersichtliche Abdichtungssystem für den Sturz bietet erstmalig eine praktikable Lösung zur Sturzabdichtung, welche nicht nur den Anforderungen der DIN 1053-1 Rechnung trägt, sondern auch durch den Verzicht auf offene Stoßfugen die Schlagregensicherheit des Mauerwerks erhöht. Die bauaufsichtlich zugelassene Abdichtungsfolie wird an der tragenden Innenschale befestigt und mit ihrer aus einem Armierungsgewebe bestehenden Vorderseite in der 2. oder 3. Lagerfuge über der eingelegten Bewehrung fixiert.

Eine eventuelle Reduzierung der Wärmedämmwirkung der Dämmschicht durch Einleiten des Regenwassers in die Hohlschicht ist nicht zu befürchten. Das auf diese Weise im Extremfall in die Hohlschicht eingeleitete Regenwasser beträgt nicht mal einen Bruchteil der Regenwassermenge, die üblicherweise während Bauausführung in die Hohlschicht eindringt.

Bild 9: Bauaufsichtlich zugelassenes Sturzbewehrungssystem zur Überdeckung
von Öffnungen bis zu 3,01 mm Breite (Fa. Elmenhorst).

Bild 9: Bauaufsichtlich zugelassenes Sturzbewehrungssystem zur Überdeckung von Öffnungen bis zu 3,01 mm Breite (Fa. Elmenhorst).

Bild 10: Praxisgerechtes Abdichtungssystem für den Sturz zur seitlichen
Ableitung des eingedrungenen Regenwassers ohne Entwässerungsöffnungen
(Elmenhorst).

Bild 10: Praxisgerechtes Abdichtungssystem für den Sturz zur seitlichen Ableitung des eingedrungenen Regenwassers ohne Entwässerungsöffnungen (Elmenhorst).

Fertigteilstürze | Herstellung, Sturzaufbau

Fertigteilstürze eröffnen neue Dimensionen konstruktiver und gestalterischer Möglichkeiten für das Verblendmauerwerk. Fertigteilstürze, wie z.B. Ziegelfertigstürze, bestehend aus einem tragenden Stahlbetonkern und vorgesetzter Ziegelschale, ermöglichen Abfangungen über große Spannweiten. Sie sind werkseitig mit Montageösen für den Transport und eine schnelle Montage ausgerüstet.

Zur Herstellung von Ziegelfertigteilstürzen werden Riemchen in einer Matrize exakt ausgerichtet, eine Edelstahlbewehrung eingelegt und mit Beton ausgegossen (Bild 11).

Die profilierte Rückseite von Ziegelriemchen bewirkt eine Verzahnung mit dem Beton, so dass eine dauerhafte Verbundwirkung garantiert ist. Um Farbunterschiede im Bereich der Fugen zu vermeiden, erfolgt die Verfugung des Fertigteils in einem Arbeitsgang mit dem übrigen Mauerwerk. Die Bewehrung wird auf Stelzen gesetzt, um die 2 cm Mindestüberdeckung mit Beton einzuhalten (Bild 12).

Fertigteilstürze haben den großen Vorteil, dass sie werkseitig mit einer integrierten Wärmedämmung an der Rückseite entsprechend den Anforderungen des Wärmeschutzes für besonderes effiziente Energiesparhäuser, wie z. B. Passivhäuser, ausgestattet werden können (Bild 13).
Dadurch können die Wärmebrückenprobleme im Bereich des Fensteranschlusses optimal gelöst werden.

Wärmebrückenarme Anschlussdetails gemäß DIN 4108 Beiblatt 2 [05] lassen sich am besten mit Fertigteilen realisieren (Bilder 14 und 15).

Bild 11: In der Holzschalung sind bereits Aussparungen für die Fugen des
Sturzes mit einer Auskratztiefe von 1,5 cm berücksichtigt. Bild 12: Die profilierten Winkelriemchen werden unter Einhaltung der
Sturzfugen in die Schalung per Hand eingelegt. Bild 13: Ziegelfertigteilsturz für tiefe Leibungen mit integrierter Wärme -
dämmung. Die Auflager bestehen aus V4A-Platten, die stirnseitig aus den
Elementen hervorstehen (Röben Tonbaustoffe). Bild 15: Fenstersturzdetail, nach DIN 4108 Beiblatt 2 (Maße in mm). Bild 14: Umsetzung der Anforderungen der DIN 4108 Beiblatt 2 durch
Verwendung von Fertigteilen im Sturz [06].

Befestigung der Fertigteilstürze

Grundsätzlich wird zwischen zwei Befestigungsvarianten unterschieden:

1. Fertigteilstürze, die in der Ebene der Verblendschale beidseitig aufgelagert werden, eignen sich zur Überdeckung von Öffnungen bis zu einer Länge von maximal 4 m.

2. Bei größeren Öffnungen oder höheren Belastungen werden abgehängte Sturzbalken eingesetzt. Sie werden mit Hilfe von Winkelkonsolen oder Hängezugankern aus nicht rostendem Stahl als endlose Überdeckung an die tragende Hintermauerkonstruktion abgehängt (Bild 16). Ziegelfertigteilstürze können eine Last bis zu zwei Vollgeschossen (8 m) aufnehmen. Insofern können sie auch als Zwischenabfangung im Verblendmauerwerk eingesetzt werden.

Um Risse durch Zwangspannungen in der Verblendschale zu vermeiden, müssen alle mit dem Hintermauerwerk befestigten Fertigteilstürze durch Anordnung von vertikalen Dehnungsfugen vom angrenzenden Mauerwerk getrennt werden (Bild 17), denn die Verformungseigenschaften der beiden Schalen einer zweischaligen Außenwand sind völlig unterschiedlich. Während die tragende Innenschale in Abhängigkeit des verwendeten Mauersteins Kriech- und Schwindverformungen unterliegt, muss bei der Verblendschale mit thermohygrischen Längenänderungen gerechnet werden [07].

Bild 16: Befestigung eines Fertigteilsturzes mit der tragenden Betonwand
durch Winkelkonsolen. In diesem Fall dient der Sturz als Auflager für das
Verblendmauerwerk.

Bild 16: Befestigung eines Fertigteilsturzes mit der tragenden Betonwand durch Winkelkonsolen. In diesem Fall dient der Sturz als Auflager für das Verblendmauerwerk.

Bild 17: Zur Vermeidung von Rissen werden der Fertigteilsturz und das
Brüstungsmauerwerk durch Anordnung vertikaler Dehnungsfugen vom
angrenzenden Verblendmauerwerk getrennt.

Bild 17: Zur Vermeidung von Rissen werden der Fertigteilsturz und das Brüstungsmauerwerk durch Anordnung vertikaler Dehnungsfugen vom angrenzenden Verblendmauerwerk getrennt.

Zusammenfassung und Schlussfolgerung

In Norddeutschland werden Öffnungen im Verblendmauerwerk traditionell mit Grenadierstürzen überdeckt. Gemauerte Grenadierstürze müssen allerdings über ihre dekorative Gestaltungsfunktion hinaus die Auflasten des darüber befindlichen Mauerwerks in die seitlichen Auflager weiterleiten. Die Grenadierstürze müssen also tragfähig sein und entsprechend den zu erwartenden Auflasten bemessen und dimensioniert werden.


Die heute insbesondere bei kleineren Objekten, wie Ein- oder Zweifamilienhäusern, fast ausschließlich verwendeten Grenadierstürze gelten zugleich als eine Schwachstelle des Verblendmauerwerks. Die Mörtelfugen lassen sich unter Baustellenbedingungen nicht ausreichend verdichten. Sie weisen stets eine hohe Wasseraufnahmefähigkeit auf. Da die Abdichtungsebene des Sturzes stets oberhalb der Grenadierschicht liegt, kann das über die Fugen der Grenadierschichten in die Hohlschicht eingedrungene Regenwasser Feuchtigkeitsschäden an den Fensterscheiben oder Innenbauteilen verursachen.


Darüber hinaus sind Grenadierschichten ohne Hilfskonstruktionen statisch nicht gesichert und dürfen daher nur in Verbindung mit Fugenbewehrung ausgeführt werden. Als optimale Lösung zur Ausbildung der Stürze im Verblendmauerwerk gelten die Fertigteilstürze, welche einerseits den Anforderungen der neuen EnEV zur Reduzierung der Wärmebrücken im Bereich der Maueranschlüsse Rechnung tragen, anderseits aufgrund ihres Stahlbetonkerns die Schlagregensicherheit des Mauerwerks im Sturz erhöhen.

Literaturhinweise

[01] DIN 1053-1:

Berechnung und Ausführung. Ausgabe 1996-1 im DIN Taschenbuch 68: Mauerwerk; 6. Auflage. Herausgeber: DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Beuthverlag GmbH, Berlin. Wien. Zürich


[02] DIN EN 845-2:

Festlegung für Ergänzungsbauteile für Mauerwerk. Teil 2: Stürze. August 2003. DIN Deutsches Institut für Normung e. V.


[03] BewehrungssystemeElmenhorst Bauspezialartikel, Osterbrooksweg 85, 22869 Schenefeld.


[04] Künzel, H.:Zweischaliges Mauerwerk – mit oder ohne Belüftung. Sonderdruck aus wksb 43. Jahrgang (1998), Heft 42, S. 9–14.


[05] DIN 4108,Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden. Beiblatt 2: Wärmebrücken. Planungs- und Ausführungsbeispiele. Ausgabe Oktober 2003.


[06] Pohl, W. H., Horschler, S.:Baukonstruktionen, Regeldetails. Im Ordner „Von der Idee zur Ausführung“. Herausgeber Fachverband Ziegelindustrie Nord e. V., 2002.


[07] Schubert, P.:Schadenfreies Bauen mit Mauerwerk, Thema 2: Zweischalige Außenwände. Risse durch zu große Verformungsunterschiede in horizontaler Richtung. In: Mauerwerk 5 (20019, H. 4, S. 141–144.)

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